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Case Study

Hellmann: Ein globales Führungsverständnis für 1.800 Führungskräfte in 57 Ländern

Hellmann Worldwide Logistics ist seit 1871 ein familiengeführtes Unternehmen und zählt heute zu den führenden Logistikdienstleistern der Welt. Zuletzt stand das Unternehmen vor einer besonderen Herausforderung: Mit dem Hellmann Promise war ein starkes kulturelles Fundament geschaffen worden. Doch die entscheidende Frage blieb offen: Wie lässt sich diese Kultur weltweit greifbar machen – und durch Führung tatsächlich im Alltag leben?

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Ausgangslage 

Hellmann Worldwide Logistics ist seit 1871 ein familiengeführtes Unternehmen und gehört heute mit über 12.000 Mitarbeitenden in 57 Ländern zu den führenden Logistikdienstleistern der Welt. In den vergangenen Jahren ist das Unternehmen stark gewachsen – und mit dieser zunehmenden Größe und Komplexität stiegen auch die Anforderungen an Zusammenarbeit, Kultur und Führung.

Mit dem Hellmann Promise setzte das Unternehmen ein starkes Signal: Vision, Mission und Werte wurden in einem klaren kulturellen Fundament gebündelt, das seither als Nordstern für strategische Ausrichtung und tägliches Miteinander dient. Doch genau hier zeigte sich die Herausforderung: In 57 Ländern existierten sehr unterschiedliche Führungsstile, Feedbackkulturen und Entscheidungswege. Diese kulturelle Vielfalt war wertvoll, führte aber auch zu Fragmentierung – Mitarbeitende erlebten Führung nicht überall gleich, und ein einheitlicher Rahmen fehlte. Damit drohte das große Potenzial des Hellmann Promise nicht voll ausgeschöpft zu werden. 

Die zentrale Erkenntnis: Nur wenn Führung weltweit konsistent verstanden und gelebt wird, kann die Kultur ihre volle Wirkung entfalten und die Unternehmensstrategie erfolgreich umgesetzt werden.

 

Ziele und Absichten

Damit aus der Erkenntnis konkrete Wirkung entsteht, brauchte es ein Programm, das die spezifischen Herausforderungen von Hellmann adressiert. Entscheidend war, ein Programm zu entwickeln, das auf die kulturellen Grundlagen des Hellmann Promise aufbaut, die operative Realität der Logistik berücksichtigt und weltweit anschlussfähig ist.

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Daraus ergaben sich vier zentrale Anforderungen an das Programm:

Ein gemeinsames Führungsverständnis etablieren

Das Programm sollte sicherstellen, dass alle rund 1.800 Führungskräfte weltweit auf denselben Prinzipien aufbauen. So entsteht eine gemeinsame Sprache und Orientierung, die Zusammenarbeit erleichtert, Reibungsverluste reduziert und Verlässlichkeit über Länder- und Ebenen hinweg stärkt.

Ausrichtung am Hellmann Promise

Inhalte sollten auf dem Hellmann Promise aufbauen, sodass die kulturellen Werte und Leitlinien nicht abstrakt bleiben, sondern in konkretes Führungsverhalten übersetzt werden – und Kultur und Strategie sichtbar im Alltag verbinden.

Praxisnähe sicherstellen

Das Programm sollte Führung für den Alltag greifbar machen – mit Formaten und Inhalten, die auf die unterschiedlichen Führungsebenen zugeschnitten sind. So wird gewährleistet, dass alle Führungskräfte Orientierung erhalten, die für ihre jeweilige Rolle relevant und unmittelbar anwendbar ist.

Nachhaltig im Unternehmen verankern

Ein globaler Veränderungsprozess ist nur dann erfolgreich, wenn er langfristig trägt. Für Hellmann sollte Führung deshalb nicht als einmalige Initiative verstanden werden, sondern als kontinuierlicher Entwicklungsprozess, der unabhängig von externen Impulsen dauerhaft in der Organisation verankert ist.

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„Let’s Lead - for the better” – ein globaler Entwicklungsprozess

Um diese Ziele zu erreichen, entwickelte GOBRAN® ein Programm, das ein gemeinsames Führungsverständnis schafft und den Hellmann Promise in den Arbeitsalltag von 57 Ländern überträgt. Dafür wurden verschiedene Formate zu einer integrierten Lernreise verbunden - ein Ansatz, der globale Konsistenz mit lokaler Relevanz verbindet und strategische Klarheit mit praktischer Anwendung vereint.

Globaler Kick-off

Das weltweite Kultur-Event im Februar 2023 markierte den Startpunkt für die Umsetzung des Hellmann Promise. In seiner Keynote „Shadow of Leadership“ machte Michael Gobran deutlich, dass Führung die Brücke zwischen Strategie und Kultur ist. Damit wurde klar: Führung ist kein individuelles Verständnis mehr, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor für das Unternehmen.

Impact360® Trainings

Rund 1.800 Führungskräfte weltweit durchliefen denselben inhaltlichen Kern - drei Module, die ein gemeinsames Führungsverständnis schaffen sollten. Grundlage war das Hellmann Promise, das als kultureller Bezugspunkt in konkretes Führungsverhalten übersetzt wurde. Für die Umsetzung kamen verschiedene Formate zum Einsatz: Präsenz, Online-Live und OnDemand in fünf Sprachversionen.

QuickCards®

Alle Teilnehmenden erhielten QuickCards®, die die Inhalte der Module zusammenfassen und konkrete Handlungsempfehlungen für den Alltag geben. So bleiben die Prinzipien nicht abstrakt, sondern werden unmittelbar in Führungsverhalten übersetzt und praktisch angewendet.

Workbooks

Die Workbooks vertieften die Trainingsinhalte und halfen Führungskräften, das Hellmann Promise auf ihre eigene Praxis zu übertragen. Sie boten Raum für Reflexion und konkrete Anwendungsübungen, sodass Führung im Alltag sichtbar gelebt wird.

Reflexionsdialoge

Die Reflexionsdialoge boten einen geschützten Raum, um die Inhalte der Trainings zu vertiefen, Erfahrungen auszutauschen und offene Fragen zu klären. Gemeinsam wurden Denkfallen thematisiert, Wege zum Überwinden erarbeitet und konkrete Schritte für die Übertragung in den Führungsalltag entwickelt.

Let‘s Lead Coaches

Weltweit wurden rund 40 HR-Manager:innen zu „Let’s Lead Coaches“ ausgebildet. Sie moderieren Reflexionsdialoge eigenständig und begleiten Führungskräfte langfristig in der Umsetzung. So ist Führung fest in der Organisation verankert und das Hellmann Promise dauerhaft gesichert.

Formate auf Augenhöhe

Um Führungskräfte aller Ebenen wirksam einzubeziehen, wurden die Trainingsinhalte in unterschiedlichen Formaten aufbereitet – jeweils angepasst an Sprache, Länge und Tonalität. So wurde sichergestellt, dass das Lernen auf Augenhöhe stattfindet und für alle Zielgruppen verständlich, zugänglich und praxisnah bleibt.

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Was sich verändert hat

1. Globale Prinzipien, lokal gelebt

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Mit dem Hellmann Promise war ein klares kulturelles Fundament gesetzt. Gleichzeitig prägten in 57 Ländern unterschiedliche Führungsstile und Entscheidungswege den Alltag - mit der Gefahr, dass Kultur fragmentiert und Werte unterschiedlich gelebt werden. Das Programm machte Führung daher zur Brücke: Es übersetzt die Kultur in konkretes Verhalten und verbindet globale Leitlinien mit lokaler Anschlussfähigkeit. So entsteht eine Praxis, die weltweit konsistent ist und zugleich regionale Besonderheiten berücksichtigt.

2. Hohe Reichweite und Relevanz

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Mit rund 1.800 teilnehmenden Führungskräften in Präsenz, Online-Live und OnDemand wurde das Programm breit ausgerollt - und zeigt, dass Führung heute als unverzichtbares Thema anerkannt ist. Die hohe Beteiligung über alle Ebenen hinweg macht deutlich, dass Führung nicht länger individuell oder optional verstanden wird, sondern als gemeinsamer Erfolgsfaktor für Kultur und Strategie im gesamten Unternehmen verankert ist.

3. Gemeinsame Sprache, gemeinsame Prinzipien

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Vor dem Programm fehlte ein einheitliches Führungsverständnis – Regionen und Ebenen interpretierten Führung unterschiedlich, was zu Inkonsistenzen in Feedback, Zusammenarbeit und Entscheidungen führte. Heute arbeiten Führungskräfte aller Ebenen mit denselben Grundsätzen. Aus einem zuvor zersplitterten Verständnis ist ein gemeinsamer Rahmen entstanden, der weltweit Orientierung gibt, Klarheit schafft und Zusammenarbeit erleichtert.

4. Nachhaltig verankert

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Führung ist heute nicht mehr auf externe Impulse angewiesen, sondern wird von innen heraus getragen. Strukturen innerhalb der Organisation sorgen dafür, dass Führungskräfte kontinuierlich begleitet werden, ihre Erfahrungen austauschen und Prinzipien im Alltag vertiefen können. Dadurch bleibt Führung kein einmaliger Impuls, sondern entwickelt sich stetig weiter.

5. Führung wird konkret, praxisnah, erlebbar

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Heute ist Führung keine abstrakte Idee mehr, sondern eine praktische Orientierung. Das wird sichtbar in Feedbackgesprächen, in der Zusammenarbeit mit Teams und in der Entwicklung von Mitarbeitenden. So wird Führung im Alltag erlebbar, steigert Leistung, verankert Kultur und erleichtert die Zusammenarbeit weltweit.

Persönlicher Kontakt

Von der Ausgangslage zur passenden Wirkungsarchitektur.

Im Gespräch lässt sich klären, welche Führungswirkung den sinnvollsten Ansatzpunkt bietet und welche Form der Begleitung zur Organisation passt.

Sicherheitsprüfung wird vorbereitet …
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Führungskraft mit Notebook auf einer DachterrasseHände beim Schreiben in einem Notizbuch